Rosazea behandlung München
Rosazea ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die Millionen Menschen weltweit betrifft – besonders in Nordeuropa und Deutschland. In München leiden etwa 10-15% der Bevölkerung unter dieser hartnäckigen Erkrankung der Gesichtshaut. Charakteristisch sind persistente Rötungen, sichtbare Blutgefäße, entzündliche Pusteln und ein intensives Brennen oder Stechen der Haut. Die gute Nachricht: Mit modernen, gezielten Behandlungsmethoden können Rosazea-Symptome deutlich reduziert werden – ohne dabei zu invasiven Laserverfahren greifen zu müssen.
Rosazea behandlung München Preis
Dieses Treatment ist speziell für die Anforderungen von Rosazea-Haut konzipiert. Bei akuten Entzündungen, Überempfindlichkeit oder laufenden Therapien ist eine vorherige Absprache jedoch zwingend erforderlich.
Für ein klares Hautbild
Was ist Rosazea? Definition & Symptome erkennen
Rosazea (auch Rosacea oder Kupferrose genannt) ist keine Akne und keine allergische Reaktion. Es handelt sich um eine vaskuläre und inflammatorische Erkrankung, bei der die Blutgefäße im Gesicht überempfindlich auf verschiedene Reize reagieren. Dies führt zu chronischen Rötungen, die primär im Zentrum des Gesichts auftreten – auf den Wangen, der Nase, der Stirn und dem Kinn.
Das Krankheitsbild ist individuell sehr unterschiedlich. Bei jedem Patienten können unterschiedliche Symptome dominieren und die Schweregrad variiert erheblich. Manche Menschen berichten von gelegentlichen Flush-Ereignissen, während andere mit persistenten Rötungen und entzündlichen Knötchen kämpfen.
Die 5 häufigsten Symptome von Rosazea
1. Persistente Gesichtsrötungen (Erytheme) – Die Haut im Gesicht wirkt ständig gerötet, besonders auf den Wangen und der Nase. Diese Rötungen können flüchtig sein oder dauerhaft bestehen bleiben.
2. Sichtbare Blutäderchen (Teleangiektasien) – Kleine rote oder violette Linien werden unter der Haut sichtbar, besonders nach Triggers wie Hitze oder Alkohol.
3. Entzündliche Papeln und Pusteln – Erhöhte, rote Knötchen ähnlich wie bei Akne entstehen, allerdings ohne Mitesser (Komedonen). Dies ist ein wichtiger Unterschied zur klassischen Akne.
4. Brennen und Stechen – Intensive Missempfindungen prägen das Beschwerdebild, besonders nach bestimmten Auslösern. Die Haut fühlt sich rau, trocken und überempfindlich an.
5. Ocular Rosazea – In schweren Fällen beteiligen sich die Augen: Rötung, Tränen, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und sogar Entzündungen der Augenlider (Blepharitis) können auftreten.
Ein wesentlicher Unterschied zu Akne: Bei Rosazea gibt es keine Mitesser (Komedonen). Stattdessen dominieren Rötungen, Gefäßerweiterungen und eine überempfindliche Haut das klinische Bild.
Unterschied zwischen Rosazea und Couperose
Couperose ist eigentlich Stadium I der Rosazea – die Anfangsform mit Gesichtsrötungen und erweiterten Äderchen, aber noch ohne entzündliche Pusteln. Viele Menschen verwenden die Begriffe „Couperose“ und „Rosazea“ synonym, aber aus dermatologischer Perspektive ist Couperose technisch nur ein Teilaspekt oder das Anfangsstadium der Rosazea-Erkrankung.
Couperose charakterisiert sich durch:
Persistente Rötung des Gesichts
Erweiterte Kapillargefäße
Erhöhte Empfindlichkeit der Haut
Flüchtige oder anhaltende Flush-Ereignisse
Diese Unterscheidung ist wichtig für die Wahl der Behandlung, da Couperose oft mit hautbarriere-stärkenden Verfahren wie Microneedling und professionellen Peelings sehr gut anspricht.
Die 3 Stadien der Rosazea
Rosazea entwickelt sich typischerweise in drei Stadien. Ein frühzeitiges Verständnis ist entscheidend, um die Progression zu verhindern.
Stadium I – Erythemato-Teleangiektatische Rosazea (Couperose)
Überempfindliche Haut mit flüchtigen Rötungen (Flushes), die mit der Zeit persistenter werden. Charakteristisch sind sichtbare Äderchen (Teleangiektasien) unter der Haut.
Behandlung: Microneedling und professionelle Peelings verhindern die Progression und reduzieren Symptome deutlich.
Stadium II – Papulopustulöse Rosazea
Persistente Rötungen mit entzündlichen Knötchen (Papeln) und Pusteln – ähnlich Akne, aber ohne Mitesser. Verstärkte Schwellungen und psychische Belastung.
Behandlung: Microneedling + VI Peel zeigen hier besonders gute Ergebnisse und normalisieren die Gefäßfunktion.
Stadium III – Hypertrophische Rosazea (Rhinophym/Knollennase)
Seltenes, schweres Stadium mit Talgdrüsenwucherungen – meist Nase betroffen. Häufiger bei Männern. Kann auf Augen übergreifen.
Wichtig: Frühe Behandlung in Stadium I & II ist entscheidend, um Stadium III zu verhindern.
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Ursachen & Risikofaktoren: Warum entsteht Rosazea?
Die genaue Ursache von Rosazea ist noch nicht vollständig erforscht, aber mehrere Faktoren spielen eine Rolle: genetische Veranlagung, überaktive Immunantwort, gestörte Hautbarriere, vermehrte Demodex-Milben und neurovaskuläre Dysfunktion.
Häufige persönliche Trigger:
Umwelt: UV-Strahlung, Hitze/Kälte, Temperaturwechsel
Ernährung: Alkohol, scharfe Lebensmittel, heiße Getränke, Tomaten, Zitrusfrüchte
Lebensstil: Stress, intensive Anstrengung, Sauna, Schlafmangel
Hautpflege: Ungeeignete Kosmetika, aggressive Peelings, alkalische Seifen
Medikamente: Vasodilatatoren, chronische Kortikosteroide
Tipp: Ein Trigger-Tagebuch hilft, persönliche Auslöser zu identifizieren.
Risikogruppen:
Menschen mit hellerer Haut (Hauttyp 1-2), rötlichem/blondem Haar und hellen Augen sind häufiger betroffen. Rosazea tritt typischerweise zwischen 30-50 Jahren auf – bei Frauen früher, bei Männern schwerer. In Nordeuropa ist Rosazea besonders häufig (der „Fluch der Kelten“), besonders bei Menschen mit keltischem, skandinavischem oder britischem Hintergrund.
Hautbarriere-Stärkung: Das Fundament der Rosazea-Therapie
Ein häufig übersehener, aber fundamental wichtiger Aspekt: Bei Rosazea ist die Hautbarriere grundsätzlich gestört oder schwach. Daher ist die Stärkung dieser Schutzfunktion nicht nur therapeutisch wirksam, sondern auch präventiv essentiell.
Was ist die Hautbarriere?
Die Hautbarriere ist die outermost layer der Epidermis (Stratum Corneum), eine komplexe Schicht aus Lipiden (Fetten), Proteinen und abgestorbenen Hautzellen. Sie funktioniert wie ein Schutzmantel:
Sie verhindert Feuchtigkeitsverlust (TEWL – transepidermal water loss)
Sie blockiert irritierende Stoffe, Bakterien und Allergene
Sie reguliert die Hauttemperatur
Sie trägt zur Elastizität und Struktur bei
Bei Rosazea ist diese Barriere kompromittiert, was erklärt:
Warum die Haut überempfindlich ist: Irritierende Stoffe können leichter eindringen
Warum Reize schnell Rötungen verursachen: Die Barriere kann nicht ausreichend filtern und schützen
Warum Entzündungen persistieren: Die Haut ist konstant gereizt und in einem entzündlichen Zustand
Wie Microneedling und professionelle Peelings die Barriere stärken:
Triggerung von Ceramid-Synthese: Diese Verfahren triggern die Produktion von Ceramiden – den Hauptlipidkomponenten der Barriere.
Förderung von Tight-Junction-Proteinen: Proteine wie Claudine und Occludine werden verstärkt, die die Integrität zwischen Hautzellen gewährleisten.
Reduktion von TEWL: Mit einer wiederhergestellten Barriere sinkt der transepidermale Wasseverlust deutlich – die Haut bleibt hydratisiert.
Normalisierung der Hautzellreifung: Der Prozess der Zelldifferenzierung normalisiert sich, was zu einer gesünderen, robusteren Hautstruktur führt.
Nach einer Serie dieser Behandlungen (typischerweise 4-6 Microneedling-Sitzungen über 4-6 Monate) berichten Patienten von:
Deutlich weniger Rötungen
Robusterer, weniger reaktiver Haut
Bessere Toleranz gegenüber früheren Triggern
Weniger Brennen und Stechen
Sichtbar verbessertes Hautbild
Kostenlose Hautanalyse
Bevor wir mit irgendeiner Behandlung beginnen, möchte ich Ihre Haut erst richtig kennenlernen. Deshalb biete ich Ihnen eine professionelle Hautanalyse an, damit wir gemeinsam herausfinden, was Ihre Haut wirklich braucht.
Rosazea-Behandlung München: Wirksame Therapie ohne Laser
Bei Rosazea ist die Hautbarriere (Stratum Corneum) grundsätzlich gestört. Diese schützende Schicht aus Lipiden und Proteinen verhindert normalerweise Feuchtigkeitsverlust, blockiert Irritationen und reguliert die Hauttemperatur. Bei Rosazea-Patienten ist sie kompromittiert – deshalb ist die Haut überempfindlich, Reize verursachen schnell Rötungen und Entzündungen persistieren.
Wie Microneedling und professionelle Peelings die Barriere stärken:
Stimulieren Ceramid-Synthese (Hauptlipidkomponenten)
Fördern Tight-Junction-Proteine (Zellintegrität)
Reduzieren Feuchtigkeitsverlust (TEWL)
Normalisieren Hautzellreifung
Nach einer Serie (4-6 Microneedling-Sitzungen über 4-6 Monate) berichten Patienten von: deutlich weniger Rötungen, robusterer Haut, besserer Trigger-Toleranz, weniger Brennen und sichtbar verbessertem Hautbild.
FAQ – häufige Fragen
Ist Rosazea heilbar?
Rosazea ist nicht heilbar, aber mit den richtigen Behandlungen (Microneedling, VI Peel, Environ) und Trigger-Management können Symptome deutlich reduziert oder nahezu verschwinden. Viele Patienten berichten nach einer Behandlungsserie von Remission – minimale oder keine Symptome mehr.
Wie lange dauert Rosazea-Behandlung bis zu Ergebnissen?
Erste Ergebnisse sind oft nach 1-2 Wochen sichtbar. Optimale Ergebnisse entstehen nach 4-6 Sitzungen über 4-6 Monate. Manche Patienten bemerken kontinuierliche Verbesserung über 6-12 Monate.
Kann man während der Rosazea-Behandlung arbeiten?
Ja. Nach Microneedling und VI Peel bei Rosazea kann leichte bis moderate Rötung auftreten (2-48 Stunden). Sie können zur Arbeit gehen, sollten aber UV-Exposition vermeiden, Make-up am ersten Tag meiden und intensive Trainings/Saunas 48 Stunden vermeiden.
Welche Hautpflege nach Rosazea-Behandlung?
Sanfte, barriere-stärkende Produkte ohne irritierende Inhaltsstoffe. Wir empfehlen Environ-Linien: sanfte Reiniger (pH 4,5-5,5), regenerierende Seren mit Antioxidantien, intensive Feuchtigkeitscremes mit Lipiden, täglicher Sonnenschutz (LSF 50+).
Ist Microneedling bei Rosazea schmerzhaft?
Microneedling bei Rosazea ist nicht schmerzhaft – höchstens leicht unangenehm. Mit moderner Technologie und professioneller Anwendung wird Unbehagen minimiert.
